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App-Highlights für den Alltag

Applikationen (Apps) gibt´s wie Sand am Meer. Viele davon sind zu teuer, bringen den gewünschten Effekt nicht, sind komplex, unausgereift, lästig und mühsam oder alles zusammen. Ich habe schon vieles getestet und wegen Unzufriedenheit wieder gelöscht. Aber es gibt auch einige, die den Hype aus meiner Sicht tatsächlich wert sind und es verdienen einen fixen Platz auf deinem Smartphone zu bekommen. Hier kommen meine Tipps zu Apps für den Alltag:

  • Velofood (Graz)

Das mit dem „Mobilitätspreis Steiermark“ ausgezeichnete Jungunternehmen setzt auf Nachhaltigkeit in der Lieferung. Fahrradkuriere bringen dir bei jedem Wetter deine Essens-Bestellung und auch die Verpackungen sind biologisch abbaubar. Velofood bietet vielen Restaurants, die selbst keinen Lieferservice haben, die Gelegenheit auch auszuliefern. Meine Highlights, bei denen ich gerne bestelle sind u.a. Swing Kitchen (veganer Swing Burger), Kirby´s, Isaan Thai (Phad Thai, Massaman Curry),  Mangold´s Vis-á-vis und habe mich noch lange nicht durchgekostet.

In der App ist der Bestellprozess nutzerfreundlich angelegt. Zuerst gibst du deine Adresse ein, um zu eruieren, welche Restaurants zur Verfügung stehen. Dann wählst du das Lokal und folgend die Speise/n, die du ordern möchtest. Es gibt auch die Möglichkeit, sowohl dem Restaurant, als auch dem Fahrradkurier eine Notiz zu hinterlassen, zB. mit Allergieangaben, etc. – ich persönlich nutze dieses Notizfeld gerne.

Bring! Velofood App

Im Bezahlvorgang kann man auch ein Konto anlegen – so spart man sich die Wiedereingabe. Geliefert wird in einem Umkreis von 4 km. Die Lieferzeit beträgt meist um die 30 Minuten – bei großem Andrang dauert es manchmal etwas länger oder der Mindestbestellwert wird erhöht. Das kommt jedoch nur selten vor und zeigt nur, dass hier Menschen am Werk sind.

  • JustWatch

Videotheken sind eigentlich ausgestorben. In den letzten Jahren haben sich Streaming-Dienste rasant etabliert. Viele von uns haben nicht nur einen Streamingdienst, sondern mehrere. Wir haben ein paar Serien, die wir laufend konsumieren und wenn diese beendet sind oder man auf neue Folgen warten muss sieht man sich nach neuen um. Es ist aber gar nicht so leicht die guten von den schlechten zu unterscheiden und man ist durch die Fülle von seriösen Bewertungen und Empfehlungen abhängig.

Diese App ist eine Streaming-Suchmaschine und stellt Informationen zu Filmen und Serien bereit, die auf den gängigen legalen Streaming-Plattformen (Netflix, Amazon Prime, Sky, etc.) zur Verfügung stehen. Du kannst Filter benutzen, Bookmarks setzen, Kauf- oder Lehoptionen checken, Neuheiten entdecken – das alles in einer App zusammengefasst.

  • Bring!

Die Bring-Liste wird von uns täglich/wöchentlich genutzt. Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und diese App erleichtert uns unseren Alltag. Die meisten Menschen machen Listen – so ich auch. Mir hält es den Kopf frei – denn einmal aufgeschrieben muss ich nicht mehr daran denken und habe den Kopf für anderes frei.

In der App kann man Listen anlegen und Freunde/Familie per Handynummer dazu einladen. Dann geht´s schon los mit dem Einkaufszettel-schreiben. Du hast vorgeschlagene Kategorien, aus denen du Lebensmittel etc. per Icon auswählen kannst. Du hast aber auch die Möglichkeiten, selbst Dinge einzutragen. Die App wird laufend optimiert.

  • Runtastic/Endomondo

Die meisten, die sich im Freien sportlich betätigen und diese Aktivitäten tracken wollen, kennen die App Runtastic. Auch ich habe sie lange verwendet, allerdings sind viele Funktionen bereits kostenpflichtig. Mir persönlich war auch die Bedienung (in der Free-Version) während des Trainings etwas zu verschachtelt. Wer auf der Suche nach einer einfacheren Tracking-App ist, sollte Endomondo testen. Mich hat der direkte Zugriff auf die Entfernungsinfo überzeugt – also, wie viele Kilometer ich bereits gelaufen bin und wieviel mir noch zum Ziel fehlt. Je nachdem welche Ziele man verfolgt, können Tracking-Apps sehr hilfreich sein. Am besten natürlich in Kombination mit einer Smartwatch (Stichwort Pulsmesser, etc).

  • Quando (Wien)

Wenn du (wie ich) nicht aus Wien kommst und gerne mal eine gefühlte Ewigkeit brauchst, bis du die einfachste und schnellste Route im Verkehrsnetz Wien gefunden hast, ist Quando ein heißer Tipp. Du gibst einfach deinen aktuellen Standort ein (oder lässt dich finden, bei Standortfreigabe) und deinen Zielort (kann auch ein Lokal, etc. sein) ein.

Quando App

Dann bekommst du schon deine Ergebnisse und kannst die Auswahl noch anpassen (zB. per U-Bahn, Bus, S-Bahn, Bim, zu Fuß) und schon werden dir die Verbindungen und Fußwege inklusive zeitlicher Komponenten als Liste oder auf der Karte angezeigt. Für mich einfach unverzichtbar.

  • PackPoint

Ja, ich muss langsam zugeben: ich liebe es Listen zu schreiben, um den Kopf frei zu bekommen. Gerade beim Packen für den Urlaub, Geschäftsreise, etc. lässt das Kopfzerbrechen nicht lange warten. Es gibt so vieles, an das man denken muss. Pack Point ist eine App, in der man sich zuerst als Frau oder Mann deklariert und dann das Ziel als auch den Zweck der Reise angibt – je nachdem werden unterschiedliche Listen vorgeschlagen, die man angleichen und/oder ausbauen als auch abspeichern kann. Also legt man seine Liste an und kann sie beim Packen abarbeiten. So vergisst man nichts.

Gemeinsam Planen

  • George Go

Ganz ehrlich: darauf mussten wir zu lange warten: eine nutzerfreundliche Version des Online-Banking war überfällig. Mittlerweile ziehen die meisten Banken nach aber George Go ist für mich mittlerweile ein recht ausgereiftes personalisierbares System mit Begleit-Apps. Gerade bei Bankgeschäften zählt für mich primär die einfache Bedienung, eine gute Übersicht und last but ot least die Sicherheit. Nutze diese Apps, sie vereinfachen dir den Alltag.

  • Shazam

Auch wenn die meisten Shazam aus früheren Tagen kennen, mag ich diese App gerne, da ich (noch) keinen Spotify-Account habe. Wer immer noch gerne Radio hört (meine Güte, ich komme mir gerade ziemlich alt vor), weiß diesen Dienst bestimmt zu schätzen. Shazamen ist für mich eben immer noch en vogue. Button drücken, zum Lautsprecher halten und schon ist der Titel da – und bei Spotify verfügbar, so ein Zufall.

Shazaam

  • Dots

Ich bin ja eigentlich nicht so der Spieler. Eine Freundin hat mir für „die Langeweile zwischendurch“ Dots empfohlen und – schon war ich ein bisschen süchtig. Es gibt verschiedene Modi. Man soll möglichst schnell möglichst viele „Dots“ verbinden. Diese verschwinden dann und die nachkommenden fallen in deren Position, also ist die Sache auch ein bisschen strategisch anzulegen. Ein kleiner Spaß für zwischendurch eben.

Meine Evergreens der Fashion- und Shopping-Apps gibt´s demnächst!

Ohne welche Apps kannst du nicht mehr leben? :p

 

 

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