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Guide: 5 strategische Tipps zum entschlossenen Ausmisten

Das Ausmisten des Kleiderschranks steht auf vielen unserer To-do-Listen im neuen Jahr. Und das zurecht! Dinge, die man im Schrank duldet weil man aus diversen Gründen daran hängt, belasten mehr als sie Freude bereiten. Besonders im Kleiderschrank häufen sich Stücke, die wir eigentlich nicht mehr benötigen/wollen.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sowohl das goldfarbene, seidige Etui-Kleid als auch die perfekt dazu passenden hochhackigen Pumps – in denen ich eine Knöchelverletzung riskiere – nicht mehr so schnell zum Einsatz kommen werden, so ehrlich muss ich sein.

Über die Jahre hamstern wir u.a. Kleidungsstücke an, die für uns eigentlich keinen Sinn mehr machen. Ausreden zum Ausmisten des Kleiderschranks haben wir genug: „Für sowas hab ich einfach keine Zeit“, „das kann ich vielleicht noch brauchen“, „da pass ich bestimmt wieder rein“ – die gibt´s wie Sand am Meer aber diesen Phrasen wollen wir nun an den Kragen gehen. Aussortieren ist angesagt!

Hier kommt mein Guide zum Ausmisten, der dir helfen wird Stücke zu identifizieren, die nichts mehr in deinem Kleiderschrank verloren haben und zB. als Spende oder als Tauschgeschäft eine andere Person glücklich machen könnten.

Der Jahreswechsel motiviert uns, Platz zu schaffen und aufzuräumen, um neuen Herausforderungen, Erlebnissen und auch Habseligkeiten Raum zu geben. Denn auch in diesem Jahr 2018 werden die Ausreden wohl nicht zur Realität.

Die einen können sich schneller von etwas trennen, die anderen nicht. Doch wer sich von etwas Ballast befreien möchte, findet folgend 5 hilfreiche strategische Ansätze.

Tipps zum Ausmisten des Kleiderschranks

  • Miste alles aus, was die 2-Jahres-Grenze überschritten hat

Objektiv gesehen wissen wir, dass Dinge, die wir de facto nie mehr brauchen, anziehen oder verwenden werden nichts im alltäglichen Umfeld zu suchen haben. Irgendwann ist der Zeitpunkt da, an dem wir uns von diesem Ballast befreien müssen. Ja, es ist leichter gesagt, als getan – aber hinterher fühlt man sich definitiv besser und kann schon mal zumindest gedanklich anfangen, eine Shoppingliste mit neuen Lieblingsteilen anzulegen. Belohnung muss eben sein! Abgesehen davon motiviert mich zusätzlich unsere interne Abmachung: für jedes neue Teil müssen zwei alte raus, an die sich auch mein Kerl hält.

  • 1 statt 5 Gammel-Outfits reichen aus

Seien wir mal ehrlich: niemand braucht mehr als ein (oder zwei) Gammeloutfit für den Abend oder das Wochenende mit der Lieblingsserie und dem Lieblingsmenschen auf der Couch. Schließlich wollen wir auch mal raus und was erleben! Oder? Ich persönlich habe zwei Gammel-Hoodies (denn es gibt auch welche, die ich für den Casual-Style gut finde) und eine Jogginghose (die ich auch ausmisten muss, denn eigentlich zu klein *erwischt*). Außerdem weiche ich abends im Winter gerne auf Pyjama und Kuschel-Bademantel, dicke Socken und Ingwer-Zitronen-Tee aus. Wohlfühl-Score: 100 Punkte.

  • „Da pass ich noch/wieder rein“ – nope

Tja, gute Vorsätze in aller Ehre aber das kann man sich nach der Zwei-Jahres-Regel auch wieder abschminken. Der Körper verändert sich hier und da aber die Jeans, die man mit 15 Jahren getragen hat, wird wohl (zum Glück!) nicht mehr passen.

Bleib stark – du schaffst Platz für neue Lieblings-Teile

  • Getrennte Paare – Schluss machen erforderlich

Löchrige, kaputte, getrennte Socken-Paare, Strumpfhosen, Sets – bei denen  Reparatur nicht mehr möglich ist sollten entsorgt werden! Gilt nicht nur für Teile aus dem Kleiderschrank -potentielle Kandidaten findet man u.a. unter Schuhen, Tupperware, Sackerln, Kosmetikprodukten, etc.

  • Qualität vor Quantität

Last but not least, der – für mich – wichtigste Punkt: alles, das zwickt, zwackt, komisch hängt oder steht, Unmengen von Utensilien benötigt, um es tragbar zu machen, man schnell schwitzt, Schmerzen und Unwohlsein verursacht oder nach dem ersten Tragen/Waschen die Form verloren hat – sollte seinen Platz räumen. Am besten spenden, schenken, tauschen oder verkaufen.

Das Fazit und der Appell des Ganzen ist: Investiere und befreie dich überlegt. Klar: es gibt Dinge, die nicht dem höchsten qualitativen Anspruch gerecht werden müssen. Ein paar aber schon – die Entscheidung welche das sind muss jede/r für sich selbst treffen. 

Was sind deine Tipps und Tricks, um unnötigen Ballast loszuwerden?

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2 Comments

  • Reply
    Leonie-Rachel
    27. Januar 2018 at 12:46

    omg ich muss auch bald mal wieder ausmisten :/

    • Reply
      B Z
      3. Februar 2018 at 13:15

      Liebe Leonie-Rachel, ich weiß – so richtig gern macht man es nicht, aber mit der richtigen Motivation geht´s und danach ist man froh, dass man es gemacht hat (ist irgendwie wie mitm Sport) 🙂

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